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Stadt, Land, Tiere

Bei einem Vergleich schneidet das Leben auf dem Land gegenüber dem in der Stadt gesünder ab: Weniger Lärm, bessere Luft und mehr Natur. Da erscheint es uns logisch, dass hier auch mehr Tiere leben.

Diese Realität bröckelt allerdings. So leben beispielsweise Wildbienen auch in der Stadt. Warum eigentlich? Nun ja, bienenfreundliches Handeln ist nicht an einen Garten geknüpft. Stadtbalkone werden immer häufiger zu kleinen Dschungel-Oasen umgestaltet, Insektenhotels aufgestellt, Baumscheiben auf Gehwegen bepflanzt, Parkanlagen erhalten. Schreber- und Gemeinschaftsgärten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Und Pflanzenschutzmittel sind meist kein Thema. Dennoch sind Städte voll von Beton, sodass die Tiere kreativ werden müssen und dabei dem Menschen oft näher kommen als gewünscht – zum Beispiel in Form von Wespennestern auf dem Balkon.

Auf dem Land wirkt zwar alles grüner, jedoch sieht sich die Biene hier mit zwei anderen Realitäten konfrontiert: Intensive Landwirtschaft und sterile Gärten. Der Anbau großflächiger Felder mit Monokulturen und der Einsatz von Pestiziden führen dazu, dass Bienen weder Nahrung noch Unterschlupf finden. Private Grundstücke könnten Abhilfe schaffen. Jedoch werden diese in erster Linie für das Eigenheim erworben und weniger um einen tierfreundlichen Garten zu entwerfen – Schade eigentlich. So werden die notwendigen Lebensräume immer knapper. Es gibt zwar erste Bemühungen wie blühende Randstreifen neben dem Acker oder ein Verbot von Schottergärten. Aber reicht das? Wohl kaum. Und so kommt es, dass Wildbienen gern in die Stadt flüchten.

Also, was können wir tun?

Wir müssen Lebensräume schaffen, in denen Tiere dauerhaft Nahrung und Unterschlupf nah beieinander finden. Das sichert nicht nur ihr Überleben, sondern führt zu einer friedlichen Koexistenz mit dem Menschen. Denn Tiere, die draußen ein gemütliches Zuhause finden, schauen sich in Häusern und Wohnungen erst gar nicht um.

Die Pflanzenwelt muss divers sein und alle Ebenen bedienen: Vom kleinen Grashalm bis zum großen Baum. Daher ist es wichtig, neben Blumenbeeten auch dichte Hecken zu pflanzen sowie Feucht- und Trockenbiotope anzulegen. Unsere Wildtiere haben nur dann eine Chance, wenn sie Lebensräume finden, in denen sie gleichzeitig satt werden, einen Platz zum Schlafen finden und ihren Nachwuchs großziehen können.

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